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Junge Menschen in soziale Verantwortung und Aktiv dabei - das Fortbildungsangebot des Stadtjugendrings Ulm e.V.
Die Auerbach-Stiftung übernimmt für 2011 die Kosten des Kurssystems - und die Kosten für eine Erweiterung um einen Aufbaukurs. Grund- und Aufbaukurs zusammen erfüllen die Inhalte, die erforderlich sind, um die “Jugendleiterkarte” zu erhalten, wenn man für einen Verband tätig wird. Die “Jugendleiterkarte” ist ein bundeseinheitlich geregelter Nachweis über die Befähigung zum Gruppenleiten.
Im März 2010 hat der Vorstand des Stadtjugendrings Ulm e.V. eine förmliche Kooperation mit uns beschlossen, so dass “Junge Menschen in soziale Verantwortung” und “Aktiv dabei” zum Fortbildungsangebot des SJR Ulm für seine Mitgliedsverbände wird.
In einem ersten Schritt wird bereits in diesem Jahr das Konzept zum Aufbaukurs umgesetzt, ab 2011 wird auch der Grundkurs in Kooperation mit dem SJR Ulm im ganzen Stadtgebiet angeboten. Der Abschluss des jeweiligen Kurses wird weiterhin von der Volkshochschule Ulm bestätigt; wer in einem Verband tätig wird, kann auch über den SJR nach dem zweiten Abschluss die “Jugendleiterkarte” erhalten.
Modellvorhaben Soziale Stadt von Sommer 2008 bis Ende 2010
Zur Fortentwicklung des erfolgreichen LOS-Projekts wurde unser Kurssystem ab Sommer 2008 als “Modellvorhaben Soziale Stadt” gefördert und kann bis Ende 2010 fortgesetzt werden. Vorwiegend können Jugendliche aus dem Westen Ulms daran teilnehmen. Besonderer Dank geht an die Auerbach-Stiftung, die uns kurzfristig einen im Finanzierungsplan fehlenden Betrag zusagte.
Das Projekt findet statt in Zusammenarbeit mit Volkshochschule Ulm, AG West e.V. und Sanierungstreuhand Ulm GmbH.
Trotz positiver Evaluationsergebnisse traf uns Mitte 2009 die Nachricht: Unser Antrag auf weitere Förderung im Jahr 2011 wurde abgelehnt. Ein Gremium der Stadt Ulm fasste den Beschluss, anderen Projekten den Vorzug zu geben.
“Ist das das Ende?”, wurden wir gefragt. Nein - es ist ein neuer Anfang! Die weitere Entwicklung wird im Projektzeitraum 2011 beschrieben.
Bis Ende 2009 erhielt rund 25 junge Menschen den Abschluss.
Förderung als LOS-Projekt 2007 / 2008
Ein neuer Kurs, fortentwickelt zum Kurssystem, startete im Oktober 2007 mit einigen Veränderungen, für ein Jahr gefördert als LOS-Projekt:  
Die Umstellung auf ein Kurssystem bedeutet konkret folgende Veränderungen:
- Einstieg jederzeit möglich - an jedem beliebigen Termin!
- “Fehlzeiten” im Kursbesuch können jederzeit ausgeglichen werden, da Elementarthemen wiederholt werden.
- Zum Kursabschluss gibt es ein Zertifikat der Volkshochschule Ulm.
- Auch nach Kursabschluss kann man - im Sinne persönlicher Fortbildung - Themenabende besuchen, deren Inhalt man aktuell einsetzen kann.
- Das Kurssystem verbindet Pflichtthemen und Vertiefungsthemen so, dass ungefähr 2/3 der Inhalte vermittelt werden, die für die “Jugendleiterkarte” erforderlich wären.
- AG West e.V. stellt die Räume des Bürgerzentrums WeststadtHaus für den Kurs kostenfrei zur Verfügung, wenn die Jugendlichen mindestens ihr Praktikum vorwiegend bei Einrichtungen im Ulmer Westen absolvieren.
Das Zertifikat der Volkshochschule Ulm bestätigt soziales Engagement und die Erweiterung sozialer Kompetenzen und kann bei einer Bewerbung für eine Ausbildung wichtig sein. Und vielleicht bekommen manche jungen Menschen auch Impulse, eine Ausbildung im sozialen Bereich zu beginnen.
Rund 15 junge Menschen erhielten den Abschluss.
Pilotphase 2007
Von Ostern bis Sommerferien 2007 haben wir den “Versuchsballon” gestartet und es traf sich eine kleine Gruppe junger Menschen zu einer Fortbildung, die besonders auf “Kinderprogramme vor Ort” vorbereitete - also z.B. Kinderferienprogramm, Tagesevents, Betreuungsangebote, ... . Als Praktikum haben alle in den Sommerferien in verschiedenen Kinderferienprogrammen mitgearbeitet und das Erlernte umgesetzt. Damit haben sie den Kurs erfolgreich abgeschlossen und erhalten eine Bestätigung darüber von der Volkshochschule Ulm, mit der wir bei diesem Projekt zusammen arbeiten.
In Zusammenarbeit mit dem Bürgerzentrum WeststadtHaus, das die Räume zur Verfügung stellte, trug proyect wogama ltd die Kosten dieses Pilotprojekts.
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